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Hochsensibilität bedeutet

TIEFE

...da sehen, hören, riechen, schmecken, fühlen und sich in Andere einfühlen besonders vielfältig erlebt wird. Das Wahrgenommene ist detailreich, intensiv und langanhaltend. Vielleicht kennst du das auch, dass du in einem Meer aus Gefühlen schwimmst und dabei mehr zu empfinden scheinst als manch Anderer.

WEITE

...da es alle Lebensbereiche umfasst. Ich lade dich ein, neue Perspektiven kennenzulernen bzw. auszuprobieren und Zusammenhänge zu verstehen. Es geht dabei nicht darum, Diagnosen zu stellen, therapeutisch zu arbeiten oder zu beurteilen, sondern vielmehr um ein neues bzw. anderes Verständnis in Bezug auf dich, dein Kind, deine Familie.

KLARHEIT

...da es bereits hilfreich sein kann, wenn man darum weiß, dass es Hochsensibilität gibt und was sie beinhaltet. Es gibt viele spannende Themen, die dir Klarheit bringen können.


Hochsensibilität beschreibt eine Reizoffenheit, die beinhaltet, dass sehr viele Reize aus der Umwelt wahrgenommen werden. Dies geschieht über das Sehen, das Riechen, das Schmecken, das Fühlen, das Hören und auch über das "Sich-in-andere-hineinfühlen", also die Empathie. Sämtliche Eindrücke werden als intensiv, detailliert und langanhaltend beschrieben. So vielfältig diese Sinnesreize auch sein können, so sehr können sie zu einer Überstimulation- zu einem "Zuviel"- werden und dies wiederum zu dem Punkt, an dem die Notbremse gezogen wird. Manche Menschen (bei Kindern gut zu beobachten) reagieren wütend, explodieren, schreien, beleidigen oder nutzen ähnlich abgrenzendes Verhalten, um zu sagen: "Es reicht! Ich kann und ich will nicht mehr!" Manch anderer Mensch (ebenfalls bei Kindern gut zu sehen) versucht der Situation zu entfliehen, in dem über Kopf- oder Bauchweh klagt, ohne ersichtlichen Grund weint, scheinbar plötzlich nach Hause möchte, sich zurückzieht oder nicht mehr ansprechbar ist bzw. sich davonträumt.

Beide Verhaltensweisen sind als Selbstschutz zu verstehen und im besten Fall auch als solcher anzunehmen. Wenn du verstehst, welcher Prozess im Vorwege in Gang gesetzt wurde und dass es verständlich ist, dass nach einer gewissen Reizüberflutung die Notbremse kommen kann, dann bist du in der Lage gut für dich bzw. für dein Kind zu sorgen.